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Das Therapiebecken ist in erster Linie dazu geeignet, schwer mehrfachbehinderte Schüler/innen zu fördern. Auch ist es für solche Schüler/innen gedacht, die große Angst und Scheu vor dem Wasser haben. Hier findet die Förderung im Bereich Wassergewöhnung / Wasserbewältigung statt. Der Aufenthalt im warmen Wasser kann zur milden und nachhaltigen Kräftigung der Muskulatur führen; cerebral Bewegungsgestörte (Spastiker) lernen, ihre Bewegungen anders zu koordinieren als an Land: ausfahrende, überschießende Bewegungen werden gedämpft und hyperaktive Schüler werden ruhiger. In Bauch- oder Rückenlage können Bewegungen ausgeführt werden, die an Land nicht mehr oder nur mühsam möglich sind. Der ständig fühlbare Kontakt zum Wasser entspricht einer intensiven Anregung, die bei mehrfach behinderten Schülern zu Bewegungsanreizen und zu Lernaktionen führen kann.
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